Therapie Begleitung

Erlebnisse mit Tieren

Das Interesse für die Mensch-Tier-Beziehung nahm bereits seit den 1970er Jahren in zahlreichen Ländern stark zu. Der Grund für den Einsatz von Tieren ist relativ einfach: Tiere sind unvoreingenommen und nehmen eine Person so an, wie sie ist. Da Krankheiten und Behinderungen häufig mit Stigmatisierung einhergehen, ist diese tierische Neutralität ein hohes Gut.
Bei Alpakas handelt es sich um eine domestizierte Kamelform, die in den südamerikanischen Anden beheimatet ist. Die Tiere sind etwas kleiner als Lamas und werden v. a. wegen ihrer flauschigen Wolle gehalten. Sie strahlen eine besondere Ruhe aus und gehen achtsam und fürsorglich mit ihren Gefährten in der Herde, aber auch mit menschlichen Begleitern um. Diese Eigenschaften sind es wohl, die die friedlichen Anden-Tiere mit der tiergestützten Therapie in Kontakt gebracht haben.
Lernen Sie unsere liebevollen Alpakas kennen und nutzen Sie ihre Freundlichkeit und Ruhe auf Ihrem Heilungsweg. Alpakas sind beim ersten Kennenlernen behutsam und wahren zunächst die Distanz. Bekannte Menschen werden freundlich und achtsam begrüßt und begleitet. Alpakas vermitteln Geborgenheit, Vertrauen, Selbstwertgefühl, Mut und Wahrnehmung des eigenen Körpergefühls, die gerade im Rahmen von Therapien eine sehr beruhigende und festigende Wirkung auf die Patienten hat.

Eine tiergestützte Therapie mit Alpakas kann sinnvoll sein bei:
# Stress-Symptomen und Burnout-Syndrom
# Angststörungen und Depressionen
# Sprach- und Verhaltensstörungen
# Störungen in zwischenmenschlichen Beziehungen
# geistigen Beeinträchtigungen
# Demenz, Suchterkrankungen, ADHS und Autismus

Mato

Im Einzelnen können folgende Ziele in der Alpakatherapie beobachtet werden:
# die Ruhe, Umgänglichkeit und das freundliche Wesen der Alpakas können die Menschen sehr berühren und sehr
   beruhigend und ausgleichend wirken
# die natürliche Bewegungsfreude wird durch das Alpaka geweckt
# Förderung der Bewegungskoordination: durch die notwendige Abstimmung der Fein- und Grobmotorik wird auch
   eine innere Balance erreicht
# Konzentration und Durchhaltevermögen werden trainiert
# Aufbau von Vertrauen
# Förderung von Achtung und Respekt, sowie ein Gefühl für Verantwortung gegenüber dem Tier- dieses Gefühl kann
   dann auch auf die Mitmenschen übertragen werden
# Positiven Beziehungserfahrungen und der Kontakt zu sich selbst und der eigenen Gefühlswelt nehmen zu
# Beobachtungsgabe, Aktion und Reaktion werden trainiert
# wertfreies Sein, akzeptieren und akzeptiert werden, eigene Grenzen und die andersartiger Individuen individuell
   erkennen und einhalten
# das Bewusstsein für ein anderes Lebewesen und dessen Bedürfnisse werden geschult
# Sozialen Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Geduld und Rücksichtnahme werden gefördert
# Entwicklung zur Selbständigkeit
# Verbesserung von Tierphobien

Mit ihrem freundlichen Wesen schaffen es die Alpakas, Ihren Blick wieder auf die schönen Seiten des Lebens zu lenken. Aufreibende Situationen, Ängste und Druck treten in den Hintergrund und Sie können in der Gegenwart der Tiere ganz bei sich sein. Gleichzeitig können Glücksgefühle und eine gewisse Gelassenheit entstehen. Tiergestützte Therapieformen (mit Hund, Pferd oder Alpaka) fördern immer auch das Vertrauen.

Nutzen Sie bei der Behandlung Ihrer Patienten gezielt das Potenzial von Tieren. Emotionale Nähe, körperliche Wärme und die Anerkennung durch das Tier wirken sich positiv auf das Befinden psychisch kranker Menschen aus und fördert zugleich die Achtsamkeit der Patienten. Der Fokus rückt von Äußerlichkeiten auf die inneren Werte.
Sprechen Sie uns an. Für soziale Einrichtungen bieten wir spezielle Programme und Kosten. Die Begegnungen finden auf unserer Weide statt, denn dort, zusammen mit ihrer Herde, fühlen sich Alpakas am sichersten/wohlsten.

Um dieses Angebot zukünftig auch professionell anbieten zu können, studiere ich aktuell „Tiergestützte Arbeit” mit Schwerpunkt Pferd und Alpaka an der ATN (Akademie für angewandte Tierpsycho­logie und Tierverhaltens­training).